7 Tricks gegen Motivationslosigkeit

Titelbild gegen Motivationslosigkeit

Du hättest gerne mehr Zeit für dein Training, würdest dich gerne besser ernähren und würdest gerne mehr Zeit für dich selbst aufbringen – aber das geht halt einfach nicht. Aber wieso eigentlich? Hast du wirklich keine Zeit oder leidest du einfach nur an Motivationslosigkeit?

Jeder kennt das – man könnte nach der Arbeit oder nach der Schule einfach nach Hause gehen, sich auf die Couch legen und den Rest des Tages nichts mehr machen. Aber so kommst du leider deinen Zielen nicht näher. Nur was kann man gegen Motivationslosigkeit tun? Nun möchte ich dir meine neun Tricks gegen eben diese Motivationslosigkeit vorstellen.

Setze dir ein Ziel

Natürlich kannst du dich nicht motivieren, wenn du kein klares Bild vor Augen hast, auf was du überhaupt hinarbeitest. Aus einem Ziel leiten sich dann nämlich auch Meilensteine und am Ende einzelne Schritte ab.

So habe ich das auch im BWL-Grundkurs meines Studiums gelernt. Nach der Gründung muss erst einmal die langfristige Vision bzw. das Ziel des Unternehmens festgelegt werden. Wie es eben in fünf bis zehn Jahren aussehen soll. Danach stellt man eine Strategie auf, wie man diese Vision denn erreichen kann. Daraus ergeben sich dann die einzelnen Schritte, durch die man die Zwischenziele der Strategie erreicht und irgendwann eben sein Ziel bzw. die Vision des Unternehmens.

Mach dir dein Ziel immer wieder klar

Es reicht nicht, sich nur ein Ziel zu fassen. Erinnere dich immer wieder selbst daran, wieso du vorhast, was du vorhast.

Wenn du dein Ziel und deine Beweggründe immer vor Augen hast, dann fällt es dir mit Sicherheit auch leichter, dich immer wieder zu motivieren. Wenn ich Abends nach der Arbeit nach Hause komme, fällt es mir auch nicht immer leicht, noch einen Artikel für diesen Blog zu schreiben. Trotzdem erinnere ich mich jedes Mal daran, wieso ich das hier angefangen habe und kann mich dadurch zumindest ein bisschen motivieren.

Setze deine Prioritäten richtig

Keine Zeit gibt es nicht – es ist alles eine Frage deiner Prioritäten. Dafür kannst du zum Beispiel morgens eine To-Do-Liste schreiben und jedem To-Do eine Priorität zwischen 1-3 geben. Dabei bedeutet 1 sehr wichtig und 3 eher weniger wichtig. Während des Tages arbeitest du dann die ganze Liste ab und beginnst erst mit Priorität 2, wenn alle Aufgaben mit Stufe 1 erledigt sind.

Probier mal was Neues

Wer immer dasselbe macht, langweilt sich natürlich irgendwann. Und für langweilige Sachen kann man sich einfach nicht motivieren. Also probier einfach mal was neues aus.

Ein neuer Trainingsplan kann deine Workouts wieder spaßiger machen. Ein anderer Ernährungsplan mit neuen Gerichten und Rezepten kann dir auch wieder mehr Lust auf deinen Ernährungsplan machen. Probier’s doch einfach mal aus und mach was neues, um deine Motivationslosigkeit loszuwerden.

Motivations-Musik

Deine Lieblingsmusik wirkt positiv auf deine Stimmung, das hast du mit Sicherheit schon mal selbst gemerkt. Ich habe verschiedene Playlists für verschiedene Dinge, für die ich mich ab und zu motivieren muss. Dazu gehören Hintergrundmusik zum Beitrag-Schreiben und andererseits Lieder, die mich richtig motivieren für meine Workouts und meine Zeit im Fitnessstudio.

Dokumentiere deinen Fortschritt

Mich selbst motiviert nichts so, wie meine eigenen Ergebnisse und mein Fortschritt. Wie man es oft hört, ist tatsächlich der Weg das Ziel.

Du könntest eine Art Erfolgstagebuch führen und es einfach durchblättern wenn du wieder motivationslos bist – die Motivation und Lust, etwas zu machen kommt dann schneller als du meinst.

Denk an die Pausen

Jeder braucht Pausen. Auch Jeff Bezos – der reichste Mann der Welt – achtet darauf, jede Nacht mindestens acht Stunden zu schlafen und sich selbst genug Ruhe zu geben, dass er immer zu 100 % handeln kann, wenn es benötigt wird.

Das Prinzip fängt in der Schule schon an. Nach normalerweise sechs bis sieben Wochen Schule und angestrengtes Lernen kommen ein bis zwei Wochen Ferien, in denen die Kinder sich ausruhen können und mental wieder frisch für die Schule werden. In der Arbeit gilt dasselbe für den Urlaub – unter normalen Umständen kann man nicht mehrere Monate am Stück ohne Urlaub oder Erholungszeiten durcharbeiten ohne an Leistung zu verlieren.

Dasselbe Prinzip gibt es im Training. Ich strukturiere meine Trainingspläne in 5-Wochen-Zyklen, bei denen die fünfte Woche immer weniger und leichte Trainingseinheiten beinhaltet, damit mein Körper sich regenerieren kann.

Fazit

Gegen Motivationslosigkeit hilft eigentlich nur, sich selbst zu motivieren. Das Ganze ist vor allem eine Kopfsache – steh auf und fange einfach mit den Dingen an, die anstehen und erledigt werden müssen.

Mit diesen Tipps gebe ich dir nur eine kleine Hilfestellung. Du solltest versuchen, sie soweit es geht in deinen Tag einzubauen und du wirst merken, wie du immer produktiver wirst.